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Für Künstler und Kulturschaffende gibt es zahlreiche Angebote im Bereich der Ausbildung sowie viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Studienangebote sind zumeist kostenpflichtig und eine rechtzeitige Anmeldung ist empfehlenswert, da die Teilnehmerzahlen häufig begrenzt sind. Die Redaktion empfiehlt grundsätzlich allen Interessierten, sich bei den Veranstaltern rechtzeitig zu informieren und sich die entsprechenden Websites anzusehen. Dort sind gewöhnlich alle wichtigen Informationen zusammengefasst und Anmeldeformulare zum Download bereitgestellt.

Change Management:
Veränderungsprozesse produktiv gestalten
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Das Seminar wird von der Bundesakademie Wolfenbüttel in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen (LAGS)
am 3. - 5. November 2010 veranstaltet.
Dozentin: Anne Ebeling
Kostenanteil: 174,- € (inkl. Ü/VP)
Anmeldeschluss: 2. Oktober 2010
Chance Management
Sie leiten eine Kulturorganisation und sind damit ständig in Veränderungsprozesse involviert:
Die aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich massiv auch auf den Kulturbetrieb aus. Es steht weniger Geld zur Verfügung, daraus folgend auch weniger Arbeitskraft - und trotzdem soll auch unter diesen Bedingungen ein qualitativ hochwertiges Programm geboten werden. Oder Kooperationen bzw. Fusionen stehen an, bei denen verschiedene Kulturen zusammenwachsen müssen. Krisen müssen bewältigt, Strukturen und Abläufe sollen verändert werden.
Was bedeutet in diesem Zusammenhang Change Management? Wie kann ich Veränderungen in meiner Organisation begleiten? Wie kann ich mit Widerständen gegen Veränderungen umgehen? Wie kann ich für Transparenz sorgen und die Mitarbeiter/innen miteinbeziehen?
Diese und ähnliche Fragen werden wir im Seminar, neben kurzen inhaltlichen Inputs, mit der Methode der Praxisberatung an ganz konkreten Situationen aus Ihrem Arbeitsbereich bearbeiten. Durch individuelle Beratung können Sie mögliche Hindernisse betrachten und für sich Lösungswege entwickeln, die Ihnen helfen, ihren Arbeitsalltag befriedigender zu gestalten.
Kulturorganisationen und deren Mitarbeiter/innen sehen sich ständig einem veränderten Umfeld gegenüber. Nur wer es schafft, diese Veränderungen professionell zu managen und darin Chancen für eine weitere Entwicklung zu sehen, wird in Zukunft erfolgreich sein.

www.bundesakademie.de
ANMELDEFRIST:
02.10.2010
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Workshops für Künstlerinnen: Existenzgründung – Kunstmarkt – Überlebensstrategien
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Die Workshops finden jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr an vier Orten in NRW statt:
22. 09. 2010 in Bonn: Frauenmuseum, Bewerbung bis 08.09.2010 beim FKB
23. 09. 2010 in Krefeld: Frauenkulturbüro NRW, Bewerbung bis 09.09.2010 beim FKB
06. 10. 2010 in Dortmund: Dortmunder Künstlerhaus, Bewerbung bis 22.09.2010 beim FKB
07. 10. 2010 in Münster: Künstlerinnenforum Münsterland Bewerbung bis 23.09.2010 beim FKB
Existenzgründung
Bei den immer enger werdenden wirtschaftlichen Spielräumen in Rahmen einer Gründung, müssen die betriebswirtschaftlichen Zahlen ständig beobachtet werden, um eine Existenzsicherung zu erreichen. Die Gründungsberaterin Anke Schweigert-Schwertfeger vermittelt den potentiellen Gründerinnen die notwendigen Informationen zur Erkennung der wirtschaftlichen und steuerlichen Eckdaten sowie die Wichtigkeit eines Businessplanes zur eigenen Strukturierung und Planungsunterstützung. Vortragsinhalte sind die Vermittlung von betriebswirtschaftlichem Grundwissen, Künstlerinnen betreffende Steuern, Finanzierungsinformationen, Rechnungslegung, Buchhaltung, Einnahmen-Überschussrechnungen, Unternehmensplanung und Marketing. Kunstmarkt
Der Kunstmarkt ist kein Buch mit 7 Siegeln. In Ihrem Vortrag wird die Kunstmanagerin Dr. Stefanie Lucci die Grundzüge des Kunstmarktes erläutern und verschiedene Konzepte des Selbstmarketings vorstellen, um sich im Kunstmarkt professionell zu platzieren. Fragen wie: Wie präsentiere ich mich? Welche Marketinginstrumente gibt es? Wie kontaktiere ich Galerien, Museen, Sammlungen? Worauf kommt es bei Ausschreibungen, Kunstpreisen, Wettbewerben an? werden ebenso thematisiert wie absolute No-Goes. Überlebensstrategien
Existentielle Fragen nach einer lebens- und berufspraktischen Perspektive zwischen den Polen künstlerisches Selbstverständnis und professionelle Positionierung werden auf individuelle Weise besprochen. Die vielfältigen Strategien, die dafür zu erarbeiten sind werden exemplarisch aufgezeigt. Ein zentraler Aspekt dabei ist das Entwickeln und Bewahren künstlerische Authentizität. Weitere Themenbereiche sind der Umgang mit dem Kunstmarkt und Orientierungsmöglichkeiten nach inhaltlicher oder materieller Gewichtung, um Entscheidungen treffen zu können.

www.frauenkulturbuero-nrw.de
ANMELDEFRIST:
08.09. | 09.09. | 22.09. | 23.09.2010
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Qualifizierung für Künstler: Neue Masterstudiengänge an der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn
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Master Bildende Kunst
Der Fachbereich Bildende Kunst bietet einen Masterstudiengang an, der auf die beruflichen Herausforderungen als Künstler in der Gesellschaft vorbereitet. „Neben einer Erweiterung der bildnerischen Medien und der Professionalisierung der Ausstellungspraxis arbeiten die Studierenden vor allem an der Ausformung ihres künstlerischen Standpunkts“, so Andreas Reichel, Professor im Fachgebiet Malerei. Jeder Studierende wählt seinen individuellen Schwerpunkt zwischen den Polen Kunst-Praxis und Kunstvermittlung. Das Studium kann in vier Semestern berufsbegleitend oder in zwei Vollzeitsemestern absolviert werden, es schließt mit dem Master of Fine Arts ab. Zulassungsvoraussetzung ist ein Abschluss in einem künstlerischen Hochschulstudium, Ausnahmeregelungen sind möglich.
Master Kunsttherapie
Absolventen künstlerischer, kunsttherapeutischer oder kunstpädagogischer Studiengänge haben die Möglichkeit, sich im Vollzeit-Masterstudiengang Kunsttherapie einzuschreiben. „Kunsttherapie ist Therapie mit bildnerischen Mitteln“, beschreibt Sigrid Völker, Professorin für Kunsttherapie das Prinzip der jungen Therapieform. Das Studienkonzept an der Alanus Hochschule ist durch einen integrativen Ansatz geprägt. Es beruht auf der Auseinandersetzung mit verschiedenen schulmedizinischen, psychotherapeutischen und komplementärmedizinischen Ansätzen. Gleichzeitig ist die Ausbildung sehr praxisorientiert. Praktika in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, in heilpädagogischen Einrichtungen, in Seniorenheimen und Krankenhäusern sind integraler Bestandteil des Studiums. Das Studium dauert zwei Jahre und schließt mit einem Master of Arts ab.
Die Alanus Hochschule bietet darüber hinaus die Studiengänge Architektur, Bildhauerei, Malerei, Schauspiel/Sprechkunst, Eurythmie, Lehramt Kunst, BWL, Heilpädagogik und Pädagogik an. Alle Abschlüsse sind denen staatlichen Universitäten und Kunstakademien gleichgestellt.
Weitere Informationen zum Studium und den Zulassungsbedingungen erhalten Interessierte unter Tel. (0 22 22) 93 21 0 oder auf der Internetseite unter www.alanus.edu.

www.alanus.edu
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